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TPS 07/26
Über Regeln wird gerade viel gesprochen – sei es in politischen Debatten, in unserem Alltag oder eben auch in der Kita. Wir brauchen sie, um friedlich zusammenleben zu können. Das steht außer Frage. Aber … wie viel Regulierung darf’s denn sein? Schaffen sie wirklich immer einen orientierenden Rahmen? Oder manchmal doch eher ein zu enges Korsett? Diesen und vielen weiteren Fragen sind wir in der aktuellen TPS nachgegangen. Begleiten Sie uns auf unserer Expedition durch den Regel-Dschungel!
Erik klettert am Eingangstor der Kita. Seine Mutter ist begeistert. Die Erzieherin weniger: Der Junge bricht nicht nur eine Kita-Regel. Seine Mutter fordert ihn auch noch dazu auf. Was tun, wenn sich Eltern nicht an Regeln halten? Warum es wichtig ist, am selben Strang zu ziehen und was Beziehungsarbeit damit zu tun hat, erklärt Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin Neetje Brandt.
„Immer hältst du uns auf“, „Du wirst ja schnell zornig“, „Du störst schon wieder“ … solche Sätze hört man in Kitas immer wieder. Leider. Denn Zuschreibungen schaffen Wirklichkeit. Sozialwissenschaftlerin Eugenia Renner erläutert in ihrem Beitrag, wie Partizipation und eine demokratische Pädagogik hier entgegenwirken können.
Turnhallenverbot bei Regelverstoß – klingt konsequent, oder? Diplom-Pädagoge Lothar Klein klärt uns über den Irrtum mit den Konsequenzen auf. Er zeigt, wann „Konsequenzen“ in Wahrheit Strafen sind – und was sie in Beziehungen anrichten können. Ein Perspektivwechsel, der den Kita-Alltag sofort verändert.
Lesen Sie außerdem, warum wir die guten Absichten der Kinder mit der Sonne vergleichen können, welche Regeln zur optimalen Gestaltung von Kita-Räumen sinnvoll sind und was ein Beamer mit „Tischlein, deck dich!“ zu tun hat. Viel Freude mit der neuen TPS!