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klein&groß 07/26
Wie können Kinder in der Kita wirklich mitbestimmen? Was braucht gelebte Demokratie im Alltag – und warum ist Beteiligung manchmal unbequem, aber unverzichtbar? Die neue Ausgabe der klein&groß widmet sich dem Schwerpunkt Demokratie, Partizipation und Kinderrechte in Krippe, Kita und Kindergarten. Sie zeigt, wie pädagogische Fachkräfte Kindern Beteiligung ermöglichen, Macht reflektieren und demokratische Prozesse so gestalten, dass Kinder ihre Stimme entdecken und ernst genommen werden.
Demokratie in der Kita leben
Teresa Lehmann fragt in „Fragen ist Silber, Mitmachen ist Gold“, wie echte Beteiligung in der Kita gelingen kann. Julia Becker, Aylin Anasal Jordan und Katharina von Maltzahn machen deutlich, warum Demokratie mehr braucht als gute Absichten – und weshalb Beteiligung, Macht und Kinderrechte untrennbar zusammengehören. Florian Esser-Greassidis zeigt in „Null Problem mit unbequem“, dass Demokratie oft in den kleinsten Alltagssituationen steckt. Und Eike Ostendorf-Servissoglou nimmt das Kita-Team selbst in den Blick: Wie lässt sich Demokratie unter Kolleg:innen leben, ohne dass alle immer nur „Ja und Amen“ sagen?
Impulse für Fachkräfte, Kinder und Kita-Alltag
Auch darüber hinaus bietet die Ausgabe praxisnahe Ideen und fachliche Denkanstöße für Erzieher:innen, Kita-Leitungen und pädagogische Fachkräfte. Elke Schlösser greift die Frage auf, wer eigentlich Fachkräfte schützt, und stellt ein Schutzkonzept für das Team vor. Janina Liebich zeigt, wie Kita-Räume Kindern guttun können, während Lisa Martin im Interview mit einem Blick nach Dormagen beschreibt, wie aus weniger mehr entstehen kann. Für die pädagogische Praxis mit Kindern liefern Ute Lantelmes Ideenkistchen „So fühlt sich der Herbst an“ für die Jüngsten und die Ideenkiste „Pirschen mit Hirschen“ für ältere Kinder kreative Anregungen. Außerdem geht es um Bewegung, Emotionen, Pausen im Alltag und darum, wie Kinder lernen, Gefühle sprachlich auszudrücken.