Sprachförderung mit Lippensport! – Pantomimische Übungen für eine gute Artikulation

Sprachförderung in der Kita: eine Idee zu diesem Thema wollen wir Ihnen heute vorstellen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Lippensport mit den Kindern treiben können. Mit dieser Idee können Sie Sprachförderung im Kindergarten ganz einfach umsetzen.

In unserem heutigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen eine Idee zur Sprachförderung in der Kita vor. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Lippensport mit den Kindern treiben können. Mit dieser Idee können Sie Sprachförderung im Kindergarten ganz einfach umsetzen.

Text: Petra Bartoli

Info:

  • Lernstufe: I (Anfänger)
  • Gruppe: 4 bis 6 Kinder
  • Ziel: die Mundmuskulatur stärken für eine gute Artikulation

Warum ist eine starke Mundmuskulatur so wichtig?

Der Körper braucht eine gut ausgeprägte Muskulatur, damit er Bewegungen und Anstrengungen meistern kann. Das Gleiche gilt für das Sprechen. Die Muskeln an den Lippen, den Wangen und am Kinn braucht man beim Bilden von Lauten und Wörtern. Nur wer diese Muskeln auch trainiert, kann Laute deutlich ausformen und verständlich sprechen. Kinder, die sich gut artikulieren können, werden von anderen auch verstanden und ernst genommen.

Mit diesem Material zur Sprachförderung trainieren die Kinder mit viel Vergnügen ihre Mundmuskulatur und legen damit die Grundlage für eine klare und verständliche Aussprache. Mit etwas Übung gelingen ihnen dann auch anspruchsvollere Lautkombinationen, die in der deutschen Sprache vorkommen, wie etwa bt, kl oder pft.

Bleiben Sie im Training – und machen Sie die Übungen in regelmäßigen Abständen immer wieder mit den Kindern.

Durchführung der Sprachförderung

Machen Sie folgende Übungen:

Setzen Sie sich mit den Kindern in einer ruhigen und ungestörten Umgebung zusammen. Fragen Sie die Kinder, wozu man Muskeln braucht. Sie antworten vielleicht, dass man sie zum Gehen, Kämpfen oder um etwas hochzunehmen braucht. Erklären Sie ihnen, dass man für das Sprechen auch starke Muskeln braucht. Diese sind an den Lippen, den Wangen und am Kinn, auch wenn man sie dort gar nicht sieht. Kündigen Sie an, dass Sie heute gemeinsam ein Muskeltraining durchführen werden. Zeigen Sie den Kindern zunächst, wie die jeweilige Übung ausgeführt wird. Die Kinder machen sie dann nach. Führen Sie jede Bewegungsform mindestens eine halbe Minute lang durch.

Übung 1: Die Lippen gehen spazieren

Der Mund klappt langsam auf und zu.

Übung 2: Die Lippen laufen

Der Mund klappt schnell auf und zu. Hier können Sie ruhig variieren, indem Sie die Geschwindigkeit steigern (die Lippen rennen jetzt den Berg hinunter) und wieder drosseln (jetzt joggen die Lippen wieder ganz gemütlich).

Übung 3: Die Lippen hüpfen

Aus dem locker geschlossenen Mund wird Luft gepustet. Die Lippen flattern und ein prustender Laut entsteht. Wer es richtig macht, klingt wie ein Pferd!

Übung 4: Die Lippen fahren spazieren

Auch hier lässt man die Lippen flattern. Dazu werden Brummgeräusche gemacht – manche Lippen fahren dabei Auto, andere Traktor oder gar Motorrad!

Übung 5: Die Lippen werden gelockert

Durch eine Klopfmassage werden Mund, Kinn und Wangen liebevoll mit den Fingerspitzen abgeklopft.

Tipps zur Sprachförderung

  • Eine aufrechte Sitzhaltung auf einem Stuhl sorgt für eine ruhige und tiefe Atmung. Diese ist für eine gute Artikulation besonders wichtig.
  • Ebenso sollten Sie auf bequeme Kleidung der Kinder achten, die nicht einengt. Wer mag, darf seinen Hosenknopf öffnen. So atmen die Kinder automatisch gleichmäßig.

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