ePrivacy and GPDR Cookie Consent by Cookie Consent Konfliktkultur in der Kita – 5 Aspekte einfach erklärt | Klett Kita

Konfliktkultur in der Kita – 5 Aspekte

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Eine „gute“ Konfliktkultur in Kitas umfasst nach Lothar Klein fünf Aspekte. Wie Konfliktpotential vermieden werden kann und wie pädagogische Fachkräfte konkret mit Konflikten zwischen Kindern umgehen können, beschreibt unser Artikel.

1.Vermeidung von Konfliktpotential

Es ist sinnvoll, zu viele einengende und starre Regeln zu vermeiden. Dazu gehören: zahlenmäßige Begrenzungen, zeitliche Begrenzungen und Einflussnahmen auf Gruppenzusammensetzungen. Wichtig sind hingegen geschützte Bereiche für unterschiedliche und auch sich gegenseitig ausschließende Aktivitäten, die groß genug sind, damit sich Spiele frei entfalten können. Zu prüfen sind auch: eine den jeweils aktuellen Bedürfnissen angepasste Gestaltung der Räumlichkeiten und ausreichendes Vorhandensein von beliebtem Material.

2.Konfliktfreude

Teams sollten darüber sprechen, inwieweit sie harmonisierend oder abwertend mit Konflikten – auch den eigenen – umgehen. Konflikte müssen nicht nur erlaubt sein, sondern als Wachstumschance begriffen werden. Dazu ist es notwendig zu lernen, die Perspektive zu wechseln und in Distanz zum Geschehen zu gehen. Im Team können dazu – am besten in Form kollegialer Beratung – folgende Fragen bearbeitet werden: Was macht die jeweilige Situation mit mir? Worauf springe ich immer wieder an? Was wollten die beteiligten Kinder?

Konfliktkultur in der Kita – 5 Aspekte in der PRAXIS Kita

3.Konfliktintervention

Unter den Erwachsenen sollte es eine klare Unterscheidung zwischen aggressivem Verhalten und Gewalt geben. Sie halten sich an die Grundregel: Im Falle von Gewalt zuverlässig und sicher eingreifen, aber ohne Schuldzuweisung oder Moralisierung. Im Falle von Aggression solange abwarten wie möglich und den Kindern damit die Chance geben, ihren Konflikt auf ihre eigene Weise beizulegen. Alle im Team müssen dabei die Erlaubnis haben, ihren eigenen und unterschiedlichen Impulsen und Grenzen zu folgen.

4.Konfliktbearbeitung

Ergänzend sollten den Kindern Formen der Streitschlichtung (z.B. Mediation) angeboten werden. Die Kinder müssen aber selbst entscheiden
können, ob sie eine (verbale) Konfliktbearbeitung für nötig halten, sie also möchten oder nicht. Nicht jeder Konflikt muss in Begleitung Erwachsener bearbeitet werden!

5.Konfliktregeln und Rituale

Erwachsene sollten sich mit Kindern über die Regelungen, die im Falle von Konflikten greifen sollen (s. Kasten Seite 23), veständigen.

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