U3: Wahrnehmungsaktion für die Kleinsten

Bieten Sie Ihren Kleinsten ausreichend Möglichkeiten, die Umwelt zu erkunden und Sinneserfahrungen zu sammeln. Je mehr Sinneskanäle dabei angesprochen werden, umso mehr setzt sich das Erfahrene als ganzheitliches Erlebnis im Gehirn fest. Viel Spaß mit der Wahrnehmungsaktion!

Text: Christina Ziehn

Ab: 1 Jahr

Wie fühlt sich Farbe an? Körperfarbe selbt herstellen

Material:

1 Tasse Maisstärke, ½ Tasse Wasser, ½ Tasse Creme, ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe

Geben Sie alles in ein Gefäß und verrühren Sie die Masse gut. Im Sommer können Sie mit der Farbe nach draußen gehen, sonst eignet sich dafür der Waschraum oder eine Wanne.

Über ihre Tastsinnesorgane fühlen die Kinder die Temperatur der Creme auf der Haut.
Außerdem nehmen sie die Beschaffenheit und Zusammensetzung der Körperfarbe wahr.

Wahrnehmungsaktion Rundum Stark

Was riecht denn da? Schnupperpass mit Riechgläsern

Material:

duftende Lebensmittel wie Tee, Kräuter, Obst und Duftöle, leere Gläser (gut geeignet sind Gläser für Babynahrung)

Füllen Sie die Gläser mit den duftenden Lebensmitteln. Lassen Sie die Kinder einfach nur schnuppern und erklären Sie die Düfte. Riecht es fruchtig, herb, riecht es gut oder stinkt es? Für Kleinkinder ist es erst einmal wichtig, verschiedene Gerüche wahrzunehmen. Erst im Kindergartenalter können sie dann z.B. beim Riechmemory unterschiedliche Pärchen finden.

Die Kinder nehmen verschiedene Gerüche über die Nase wahr und speichern die Erfahrungen im Gehirn ab. Sie lernen diese zu erkennen, zu benennen und zuzuordnen. Außerdem zeigen sie Reaktionen auf angenehme und unangenehme Gerüche.

Hör doch mal! Ruck, Zuck eine Schneebesenrassel gebastelt

Material:

Schneebesen, Tischtennisball oder Glöckchen, Wolle

Schieben Sie einfach den Tischtennisball durch die Stäbe. Für die 2. Variante der Rassel knoten Sie die Glöckchen an den Draht des Schneebesens. Fertig! Kinder lieben es, mit Gegenständen Musik zu machen. Sie können unterschiedliche Töne, Klänge und Geräusche erzeugen und damit experimentieren. Das Gehör der Kinder wird geschult und sie entwickeln ein Gefühl für Rhythmen und Musikstücke.

Warum eigene Erfahrungen bedeutsam sind:
Der Mensch behält von dem, was er hört, 20 %. Wenn Sie einem Kind eine Geschichte erzählen, behält es nur einen geringen Teil davon. Hört und sieht das Kind aber ein Bilderbuch, behält es schon 30 % des Inhalts. Beim Hören, Sehen und dem späteren Lesen sind es 50 %. Fängt das Kind an zu sprechen und hat es z.B. den Hund schon einmal gehört und gesehen, kann es 70 % behalten. Doch am meisten behält das Kind (etwa 90 %), wenn es Erkenntnisse durch eigenes Handeln gewonnen hat. Daher sind eigene Erfahrungen so bedeutsam.

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Wahrnehmungsaktion Rundum Stark

5 Sinne, Mein eigener Körper, U3, Wahrnehmung

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