Grüße an die Füße! – Eine entspannende Massagegeschichte

Unsere Füße haben eine wichtige Aufgabe. Sie tragen uns den ganzen Tag durch die Welt – sie laufen, rennen, hüpfen und springen. Gerade bei Kindern im Kindergartenalter haben die Füße eine Menge zu tun. Und dennoch schenken wir diesen wichtigen Körperteilen oft nur wenig Aufmerksamkeit.

Anhand einer Massagegeschichte lernen die Mädchen und Jungen ihre Füße besser kennen: Wie fühlt es sich an, wenn ein Tennisball über die Fußsohle hüpft? Oder wenn ein Igelball langsam darüberrollt? Die Übungen schulen Körper bewusstsein, Konzentration und Achtsamkeit. Dabei erfahren die Kinder: Es ist wichtig, sich gut um seinen Körper zu kümmern!

Text: Michaela Lambrecht
Bild: ©Matthew Wreford/GettyImages

Material, das Sie von uns bekommen

  • Grüße an die Füße! – Eine Massagegeschichte (siehe unten)

Material, das Sie zusätzlich benötigen

  • 1 Korb
  • 1 Tuch

Für jedes Kind:

  • 1 Tennisball
  • 1 Igelball
  • 1 Feder
  • 1 Turnmatte

Vorbereitung

Machen Sie sich zunächst mit der Massagegeschichte vertraut. Gehen Sie den Text und die Massage übungen in Ruhe durch. Wenn Sie die Verse auswendig lernen, gelingt es Ihnen während der Durchführung besser, Blickkontakt zu den Kindern zu halten und diese zu unterstützen. Legen Sie die Matten für die Kinder in einem Kreis aus. Ausreichend Igelbälle und Federn geben Sie in einen Korb, den Sie mit einem Tuch zudecken. Den Korb, die Tennisbälle sowie die Massagegeschichte halten Sie an Ihrem Platz bereit.

Tipp

Bieten Sie idealerweise Igelbälle in unterschiedlicher Härte an, denn jedes Kind hat andere Vorlieben. Wenn Sie das Massagespiel öfter durchführen, können Sie die Materialien variieren. Holzkugeln, Murmeln, Papprollen, Pinsel – verschiedenste Massagewerkzeuge sind denkbar!

Durchführung

1. Die Massage vorführen

Lassen Sie die Kinder bequem auf den Matten Platz nehmen. Zum Einstieg fragen Sie, welche Körperteile sie benennen können. Bei den Füßen angekommen, lassen Sie die Kinder erzählen: Was macht ihr alles mit euren Füßen? Laufen, rennen, schleichen, hüpfen, einen Ball kicken oder in die Pedale treten – bestimmt fällt den Mädchen und Jungen eine ganze Menge ein. Dann kündigen Sie an: Heute tun wir unseren Füßen etwas Gutes! Lesen Sie die Massagegeschichte ein erstes Mal langsam und deutlich vor. Dabei führen Sie die Massage mit dem Tennisball vor – entweder an Ihrem eigenen Fuß oder an dem eines Kindes.

2. Alle machen mit! – Fußmassage zur Geschichte

In einer zweiten Runde dürfen die Kinder selbst aktiv werden! Übergeben Sie jedem Kind einen Tennisball und laden Sie zum Mitmachen ein. Lesen Sie die Geschichte noch einmal ruhig, aber betont vor. Die Kinder ziehen ihre Beine im Sitzen so an sich heran, dass sie die Massageübungen an ihren Fußsohlen durchführen können. Socken und Schuhe werden ausgezogen. Später können die Kinder zu zweit zusammenarbeiten und sich gegenseitig die Füße massieren. Dazu legt sich jeweils ein Kind auf den Rücken und streckt ein Bein nach oben. Das andere Kind übernimmt die Massage mit dem Tennisball. Das macht Spaß und ermöglicht noch einmal eine andere Art der Körperwahrnehmung.

3. Freie Fußmassage mit verschiedenen Materialien

Stellen Sie den verdeckten Korb mit den Materialien in die Mitte. Lassen Sie die Kinder unter das Tuch fassen und fühlen: Was könnte im Korb sein? Wie fühlen sich die Materialien an? Dann enthüllen Sie den Korb und die Kinder dürfen nach Belieben mit den unterschiedlichen Materialien experimentieren: Wie fühlt sich der Igelball auf meinem Fuß an? Wie fühlt sich die Feder an? Was kann ich jeweils damit machen?

Die Massagegeschichte: Grüße an die Füße!

Es war einmal ein Tennisball,
der wollte sich die Welt ansehn
und auf große Reise gehen.
(den Tennisball zeigen)

Er rollte los und …
plumps, landete er auf deinem Fuß!
(den Tennisball auf die Fußsohle hüpfen lassen)

Er hüpfte ein paar Mal fröhlich den Fuß auf und ab.
(den Tennisball beschwingt auf der Fußsohle hin- und herhüpfen lassen)

Dann rollte er vorsichtig auf der Fußsohle hin und her.
(den Tennisball mehrmals langsam über die Fußsohle rollen)

Dann drückte er sich immer wieder fest auf deinen Fuß.
(den Tennisball mehrmals etwas fester auf verschiedene Stellen der Fußsohle drücken)

Und dann, mit Schwung,
hüpfte der Tennisball auf deinen anderen Fuß.
(den Tennisball auf die andere Fußsohle springen lassen)

Wiederholung mit dem zweiten Fuß:
Alle Massageübungen werden beim zweiten Fuß wiederholt.

Zum Abschluss:
Der Tennisball hat sich die Welt angesehn.
Jetzt möchte er wieder nach Hause gehn.
Wir sagen ihm alle auf Wiedersehn!
(alle winken)

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