U3 Mitmachgeschichte: Der Fuchs und die Maus

Mit dieser Mitmachgeschichte lernen die Kinder, dass es im Leben oft nicht auf körperliche Größe und Kraft, sondern vielmehr auf Gewitzheit und Ideen ankommt.

Text: Tina Scherer

Geschichte zum Mitmachen: „Der Fuchs und die Maus“

Es war einmal ein Fuchs. Der Fuchs war sehr schnell. Er konnte flitzen wie der Wind. Er war wirklich sehr gefährlich. (den flitzenden Fuchs nachmachen, fauchen)

Der Fuchs hatte auch scharfe Krallen an seinen Pfoten. (die Hand zur Klaue spreizen, fauchen)

Alle Tiere hatten fürchterlich Angst vor dem Fuchs. (bibbern vor Angst)

Eines Tages wachte der Fuchs schon sehr früh auf. Er gähnte und reckte und streckte sich. (gähnen, sich strecken)

Dann machte er einen kleinen Spaziergang. (auf der Stelle mit den Füßen stampfen)

Da kam eine kleine Maus vorbei. (mit zwei Fingern über den Arm laufen)

„Hm, lecker!“, sagte der Fuchs, fauchte und stellte seine Pfote auf den Schwanz der Maus. Jetzt war die Maus gefangen. (fauchen, Klaue zeigen)

Die Maus bekam fürchterliche Angst. „Bitte tu mir nichts!“, flüsterte die Maus. (zittern)

„Doch, ich werde dich fressen, ich hab‘ nämlich ganz schön Hunger!“ Und damit riss der Fuchs sein Maul ganz weit auf. (ganz weit den Mund aufreißen)

„Guck mal, dort drüben!“, schrie die Maus und zeigte mit der Mausehand ins Gebüsch. „Da raschelt es, bestimmt kommt ein Riese!“ (mit der Hand hinter sich zeigen)

Der Fuchs hob den Kopf: „Was? Wo?“ (sich umgucken)

Für einen kurzen Moment passte der Fuchs nicht auf. Und die Maus? Die schnappte ihren Schwanz und tippelte, so schnell sie konnte, davon. Im Gebüsch war nämlich gar niemand.
(kichern, mit zwei Fingern schnell über den Arm laufen)

Da hatte der Fuchs Pech gehabt. (mit den Schultern zucken)

So führen Sie die Mitmachgeschichte in der Krippe durch

  1. Bei dieser kleinen Mitmachgeschichte geht es weniger darum, dass die Kinder sich alle Bewegungen merken. Eher sollen sie Freude an der Geschichte haben. Die Tatsache, dass man jemanden ganz leicht hereinlegen kann, indem man so tut, als höre man ein Geräusch, kennen die Kinder bestimmt auch schon. Es wird ihnen viel Freude machen, diesen Trick nun möglichst oft auszuprobieren.
  2. Versammeln Sie die Kinder im Sitzkreis um sich herum. In die Mitte legen Sie die Bildkarte mit Maus und Fuchs.
  3. Erzählen Sie nun die Geschichte. Führen Sie dabei an den entsprechenden Stellen die beschriebenen Bewegungen durch. Fordern Sie die Kinder auf, die Bewegungen nachzuahmen.

Info für Sie als Erzieherin/als Erzieher

Kleine Maus ganz groß – Ideen muss man haben!
So lange Geschichten erzählt werden, so lange gibt es schon den Brauch, in ihnen Tiere als Stellvertreter für Menschen zu verwenden. Verpackt in eine lustige Tiererzählung, werden Weisheiten über das menschliche Zusammenleben vermittelt. Die Geschichte von der cleveren kleinen Maus, die den großen, gefährlichen Fuchs mit einem einfachen Trick überlistet, macht den Kindern nicht nur sehr viel Spaß. Sie vermittelt ihnen zugleich eine wichtige Botschaft: Es kommt nicht unbedingt darauf an, wer am stärksten oder am größten ist. Viel wichtiger ist es, aufmerksam zu sein und Ideen zu entwickeln. Dann hat auch der gefährlichste Gegenspieler am Ende das Nachsehen!

Bildungsbereiche: Sprache, Bewegung, Soziales Lernen

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Kindertagespflege, Krippe, Mitarbeiter, Mitmachgeschichte, U3

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