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Das Forschungsinteresse von sozialwissenschaftlicher Kindheitsforschung ist eng verbunden mit modernen Vorstellungen über Bildung, Erziehung und Kindheit. Es wird der Versuch unternommen, die Lebens- und Lernwelten von Kindern zu beschreiben, eingebettet in aktuelle Bezüge und Bedingungen des Aufwachsens wie beispielsweise in der frühpädagogischen Praxis.
Ein Tag in der Kita ohne dass in irgendeiner Art und Weise miteinander gesungen, musiziert oder getanzt wurde? Kaum denkbar, denn musikalische Aktivität ist Alltag im Kindergarten.
Dem Menschen ist es in die Wiege gelegt, dass er sich singend, musizierend, tanzend ? im Kontext seiner Kultur ? mitteilt und ausdrückt. Von Geburt an erproben Kinder lustvoll ihren eigenen „Klang-Körper". Sie experimentieren mit ihrer Stimme, sie produzieren mit ihrer Spucke geräuschvolle Blubberblasen und schlagen ihre Füße rhythmisch auf den Boden. Nicht nur das Machen, auch das Hören von Klängen, Tönen und Rhythmen ist für Kinder eine spannende Tätigkeit. So interessant, dass sie die Ohren spitzen, neugierig aufhorchen, ihre Aktivitäten spontan unterbrechen um einem Geräusch oder einer Klangspur nachzugehen.
Neben der Partizipation der Kinder ist auch die Beteiligung der Eltern in der Kita eine ständige Aufgabe. Zwar wird heute viel von Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gesprochen, die Fachkräfte müssen sie aber wollen und es braucht auch Ideen, wie sie gestaltet werden kann.
Mathematik, Philosophieren und Denken in der Kita sind mehr als theoretische Konstrukte für die Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Geleitet durch die Interessen der Kinder, wird in allen Alltagssituationen gerechnet, nachgedacht oder philosophiert.
Die Rahmenbedingungen in Ihrer Kita könnten sicher besser sein; die Forderungen nach mehr Zeit, Personal, materieller Ausstattung und kleineren Gruppen ist berechtigt. Gleichwohl lohnt es sich zu prüfen, welche Ressourcen noch nicht ganz erschlossen sind, um mehr aus dem Gegebenen zu machen.
Unsere 45. Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema „Rituale in der Kita“. Rituale strukturieren die Komplexität des Alltags, sie geben Sicherheit und Orientierung. Verlässliche Rituale ermöglichen es bereits jungen Kindern, sich als kompetent und selbstwirksam zu erleben, weil sie antizipieren können. Rituale sind wohltuend, wenn sie lebendig gelebt werden, bedeutungsvoll und sinnerfüllt sind.
Klänge und Töne werden mit Leib und Seele wahrgenommen und aktivieren schöpferische Prozesse. Diese Ausgabe zeigt viele praktische Beispiele, wie musikalische und musische Potenziale von Kindern erkannt und umgesetzt werden können. Für Kinder von Krippen- bis Hortalter
Partizipation ist auch in der Kita in aller Munde; sie ist aus demokratischen Lebensweisen nicht wegzudenken. Lesen Sie, wie Sie Kinder im Alltag beteiligen, wie Sie ihnen Möglichkeiten geben können, sich einzumischen, sich zu beschweren und ihre Anliegen zu verfolgen.
Kinder haben eine beeindruckende Vorstellungskraft. Sie lieben es, mit ihrer Phantasie und ihrer Sprache zu spielen. Der Ideenreichtum von Kindern ist beneidenswert grenzenlos und obgleich ihnen manchmal die Worte fehlen, können sie sich dennoch ausdrücken. Aus Tagträumen und Traumbildern werden wunderbare Geschichten, die sie uns liebend gerne erzählen, wenn wir uns Zeit zum Zuhören nehmen. Genauso gerne wie Kinder phantasievolle Geschichten erzählen, lauschen sie unseren Erzählungen. Kurzum: Kinder brauchen Geschichten!
Lesen und Vorlesen in der Kita ermöglicht Bildung von Anfang an. In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr darüber, wie das Interesse der Kinder am Buch, an Bildergeschichten, an Wörtern, Sprache und Poesie geweckt wird.
Jedes Kind ist begabt. Begabungen sind allerding ungleich verteilt – im einzelnen Kind und zwischen Kindern. Jedes Kind ist auch entwicklungsfähig. Lesen Sie, wie Sie Kinder individuell, differenziert und dialogisch fördern können.
Mit der Ausgabe „Ich kann spielen, wo ich will!“ stellen wir das Konzept des offenen Kindergartens vor. Es ist nach dem Situationsansatz, der Reggio- und Freinet-Pädagogik das vierte Heft in unserer Reihe „Pädagogische Handlungskonzepte“.
Vor etwa 25 Jahren begannen vielerorts die Kindergärten, ihre Türen zu öffnen. Die Kinder sollten nicht mehr in einem Raum einer Angebotspädagogik unterzogen werden, sondern sie sollten die gesamte Einrichtung nutzen dürfen, nach ihren eigenen Interessen und Vorstellungen. Die bisherigen Gruppenräume wurden zu Funktionsräumen und die Erzieherinnen wurden zu Fachfrauen für bestimmte Bereiche.
Es soll abwechslungsreich, vollwertig und schmackhaft sein – Kochen und Essen in der Kindertageseinrichtung. Dieses Heft informiert mit Fakten über Verpflegungsstandards, mit Hintergrundwissen über Ernährungsbildung und zeigt viele Praxisbeispiele, wie Kinder sich aktiv beteiligen können.
Übergänge können leicht sein oder komplexe Prozesse darstellen. Was es für Kinder bedeutet, täglich zwischen Familie und Tageseinrichtung zu wechseln, lesen Sie in diesem Heft. Auch die „kleinen“ Übergänge im Kita-Alltag werden behandelt.
Sind Sie unzufrieden mit der Gestaltung der Räume in Ihrer Kita? Möchten Sie als Leitung oder als Team gern etwas verändern, wissen aber nicht so recht, wie? Sind außerdem die Mittel begrenzt und die eigenen Ideen erschöpft? Dann lassen Sie sich anregen von dieser Ausgabe – Heft und Materialpaket geben Inspiration und Information, Tipps und Impulse. Erzieherinnen berichten, wie sie Räume verändert haben, erfahrene Fachleute liefern wichtiges Hintergrundwissen.
Kinder wollen sich bewegen! Und das ist gut so, weil das Zusammenspiel von Bildung, Gesundheit und Bewegung grundlegend für das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden eines Kindes und seine Entwicklung ist.
Wohin mit den Schulkindern? Im Zuge des Ausbaus der Tagesbetreuung für unter Dreijährige ist die Wahrnehmung der Betreuungssituation der Schulkinder ins Hintertreffen geraten. Zwischen Hort und Ganztagsschule tun sich viele Betreuungsmodelle und qualitative Fragen auf.
Ob Sie in einer kommunalen Kita arbeiten oder einen kirchlichen Träger haben, Ihr Arbeitgeber ein Sozialverband, eine Elterninitiative oder wie auch immer verortet ist: Das Thema Religion wird Ihnen auf jeden Fall immer wieder begegnen. Denn Kinder beschäftigen sich mit religiösen Fragen und tragen sie an Sie heran, Eltern haben unterschiedliche Religionen und Glaubensrichtungen, die zu verschiedenen Anlässen Eingang in die Kita finden, und auch über die im christlichen Glauben verankerten und in jedem Kindergarten gefeierten Feste werden Religionen zum Thema.
Etwas beginnen, einen Anfang machen, passiert uns immer wieder. Gerade im überraschenden, lebendigen Alltag der Kita sind kleine und große Anfänge wesentliche Bestandteile des pädagogischen Handelns.