Knackfrische Bewegungsideen für die Turnhalle

Diese Bewegungsspiele für die Turnhalle brauchen viel Platz und viel Puste. Sie machen Spaß, sorgen für Abwechslung und verknüpfen spielerisch das Thema Ernährung mit Bewegung. Variieren Sie den Schwierigkeitsgrad je nach Alter, Fitness und Spaßfaktor bei den Kindern. Das Bewegunsspiel können Sie in der Kita, Ihrer Turnhalle oder auch draußen Freien spielen.

Idee: Tina Scherer

Info:

  • Alter: ab 4 Jahren

Material:

  • DIN-A5-Bogen Karton oder
  • Pappe
  • Bilder von Obst oder Gemüse
  • Klebstoff
  • Schere
  • Bild eines Schneekristalls (Foto oder selbst gemalt)
  • Anregende Musik
  • CD-Spieler
  • Nach Wunsch und Möglichkeit: Laminiergerät

So geht’s:

Überlegen Sie sich für die unten angegebenen fünf Laufarten je ein Gemüse oder Obst, beispielsweise Hokkaido: Hopsen, Ananas: Anfersen, Karotte: Knieheben, Sellerie: Seitspreizlauf, Ulmer Apfel (der mit vollem Namen Ulmer Polizeiapfel heißt): Überkreuzen. Für das bessere Merken sind die Anlaute von Obst/Gemüse – Bewegung identisch. Kleben Sie Ihre ausgewählten Gemüsesorten und Früchte auf die Pappbogen. Ein Bogen bekommt einen Schneekristall und symbolisiert die Tiefkühltruhe. In der Turnhalle dürfen die Kinder zur Musik im Raum umherrennen. Beim Musik-Stopp halten Sie den Bogen mit dem Schneekristall hoch. Die Kinder sollen nun mitten in ihrer Bewegung verharren und steif stehen bleiben. Das sorgt für viele Lacher, denn die eingefrorenen Bewegungen sehen oft lustig aus.

Üben Sie dann nach und nach die Bogen und ihre Laufarten ein. So kann ein Spiel entstehen, bei dem schließlich alle Bogen zum Einsatz kommen. Wer schafft es, immer die richtige Bewegung zu machen? Sie können die Laufarten auch auf ein über mehrere Turnhallenbesuche dauerndes Projekt verteilen, sodass die Kinder sie erst nach und nach kennenlernen.

Laufarten im Sport – Und wie sie ausgeführt werden

Die Sportwissenschaft kennt verschiedene klassische Laufarten. Einige davon lernen die Kinder spätestens in der Grundschule kennen. Das Abwechseln zwischen den Laufarten erfordert motorische Geschicklichkeit, Fitness (Körperstärke und Muskelspannung) sowie eine gute Reaktions- und Erinnerungsfähigkeit.

ANFERSEN (ANANAS):

Beim Laufen die Fersen so weit hochziehen, dass sie das Gesäß berühren.

KNIEHEBEN (KAROTTE):

Beim Laufen die Knie so weit hochziehen, dass die Oberschenkel parallel zum Boden sind.

HOPSEN (HOKAIDO):

Beim Laufen kleine Hopser einbauen, dabei die Sprungbeine wechseln.

SEITSPREITZLAUF (SELLERIE):

Laufen, statt nach vorne jetzt seitlich.

ÜBERKREUZEN (ULMER APFEL):

Seitspreizlauf, bei dem beim seitlichen Laufen die Füße über Kreuz gesetzt werden, abwechselnd links und rechts

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Bewegungsidee, Kita, Sport, Turnen

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