Pflanzen beobachten: Frühblüher im Glas

Wie entwickelt sich aus einer Pflanzenzwiebel eine Blume? Mit dieser Beobachtung lassen Sie die Kinder an der Entwicklung von Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und anderen Frühlingsblühern teilhaben. Auch falls in der echten Natur noch keine Spur von Frühling ist, locken Sie ihn mit diesem Versuch auf Ihre Fensterbank. Viel Spaß beim Pflanzen beobachten!

Text: Marion Bischoff, Bild: © Thinkstock

Infos zum Pflanzen beobachten

  • Alter: ab 3 Jahren
  • Dauer: 15 Minuten

So geht’s

  1. Für die Beobachtung benötigen Sie Pflanzgläser oder ausrangierte Trinkgläser (Fassungsvermögen mindestens 0,3 l), Pflanzenerde, Blumenzwiebeln und Kieselsteine.
  2. Jedes Kind sucht sich ein Pflanzglas aus. Es füllt den Boden seines Glases mit Kieselsteinen. Darauf geben die Kinder Blumenerde. In die Erde steckt jedes Kind eine Blumenzwiebel. Hier müssen Sie achtgeben, dass in kleinere Gläser bestenfalls nur eine kleine Zwiebel (etwa ein Krokus) gesteckt wird.
  3. Platzieren Sie die Gläser auf der Fensterbank, sodass die Wärme der Sonnenstrahlen durch die Scheiben noch verstärkt wird. Durch das Glas erkennen die Mädchen und Jungen bald, dass sich Wurzeln ausbilden. Nach etwa zwei Wochen lugen die ersten Blattspitzen aus der Erde.
  4. Halten Sie die Kinder an, ihre Zwiebeln regelmäßig feucht zu halten, ohne sie zu stark zu bewässern. Das lässt sich einfach feststellen, indem die Kinder einen Finger in die Erde tauchen. Bleibt noch Erde an der Haut hängen, ist diese in der Regel feucht genug.
  5. Sie können nun verschiedene Fragen klären:
  • Was passiert, wenn wir das Glas unter einem Karton auf der Fensterbank abstellen und die Pflanze keine Sonne bekommt?
  • Was passiert, wenn wir ein Glas mit Wasser füllen, sodass die Zwiebel „schwimmt“?
  • Was geschieht, wenn wir der Zwiebel gar kein Wasser geben?

Frühblüher

Im Frühling wird die Welt wieder bunt. Aber wer kommt zuerst? Frühblüher ist nicht gleich früher Blüher: Den Anfang zwischen Eis und Schnee noch im Februar und März machen die Schneeglöckchen, der Huflattich und der Krokus. Zwischen eiskalt und mittelwarm ab April sprießen Schlüsselblume, Löwenzahn, Schachblume, Stiefmütterchen, Tulpe, Narzisse und Osterglocke. Erst im milden Mai lassen sich die
Maiglöckchen, der Hahnenfuß, der Klatschmohn, das Vergissmeinnicht und die Traubenhyazinthe blicken.

Verknüpfung mit anderen Bildungsbereichen

Umwelt und soziale Bildung

Die Frühblüher brauchen regelmäßig Wasser. Erinnern Sie die Kinder zu Beginn der Beobachtung daran, lassen Sie sie nach einer Weile aber auch einmal selbst daran denken – und auch daran, zu überprüfen, ob es ihrem Pflänzchen gut geht, ob es bereits gewachsen ist oder ob es möglicherweise zu viel Wasser abbekommen hat. So können die Mädchen und Jungen ihr Verantwortungsgefühl trainieren.

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