Tipps: Was tun? – Wenn eine Mitarbeiterin keine Lust mehr hat

Dass wir nicht alle täglich mit vollem Elan unsere Arbeit verrichten, ist völlig normal. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Mal fehlt für kurze Zeit die Motivation, wir fühlen uns nach einer anstrengenden Arbeitsphase überlastet oder private Sorgen nehmen auch bei der Arbeit die Überhand über unser Leben. Alles nicht tragisch, denn oft vergeht diese Phase nach kurzer Zeit wieder.

Text: Marion Bischoff | Foto: iStock/Getty Images Plus/Koldunov

3 Tipps, die Sie bei einem Motivationstief sofort umsetzen können

Wenn eine Erzieherin jedoch über einen längeren Zeitraum unmotiviert ist, wirkt sich das auf die Arbeit und auf die Stimmung im Team aus. Oft sind es banale Dinge, die nicht erledigt werden. So findet der Stuhlkreis nicht statt, ein pädagogisches Angebot wird nicht durchgeführt und das Wickeln wird vergessen. Oder neue Ideen im Team werden sofort ausgebremst. Die anderen Kolleginnen beschweren sich zunehmend, da sie einspringen müssen. Spätestens jetzt besteht Handlungsbedarf. Was also tun? Die folgenden 3 Tipps, können Sie sofort umsetzen:

Tipp 1: Nehmen Sie die Rückmeldungen Ihrer Mitarbeiterinnen ernst
Wenn Sie über eine andere Erzieherin erfahren, dass die Unlust einer Kollegin sich mittlerweile auf die Arbeit und auf die Stimmung im Team ausgewirkt hat, dann nehmen Sie das zunächst ernst. Bedanken Sie sich für die Rückmeldung und erklären Sie, dass Sie die Situation beobachten werden und gegebenenfalls das Gespräch mit der Kollegin aufsuchen werden.

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Tipp 2: Lassen Sie sich nicht zu einem persönlichen Angriff verleiten
Manchmal ist es schwer nachzuvollziehen, warum eine Kollegin scheinbar keine Freude mehr an ihrer Arbeit hat. Als Kita-Leiterin sind Sie natürlich verantwortlich für die Qualität der Arbeit. Lassen Sie sich jedoch nicht zu einem persönlichen Angriff verleiten. Das könnte die Unlust sogar noch verstärken und Sie haben beide nichts gewonnen. Ihre Mitarbeiterin fühlt sich unverstanden und spricht nicht über ihre Gründe und Sie könnten diese Mitarbeiterin, mit der Sie eigentlich zufrieden waren, langfristig verlieren. Beobachten Sie die Situation zunächst aufmerksam.

Tipp 3: Machen Sie sich ein eigenes Bild von der Situation
Nehmen Sie sich Zeit, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Erstens kann es sein, dass sich die Rückmeldungen aus Ihrem Team nicht bestätigen lassen. Dann ist auch kein Gespräch nötig. Suchen Sie stattdessen erneut das Gespräch mit der Erzieherin, die Sie auf die Situation aufmerksam gemacht hat. Erwähnen Sie, wie wichtig es ist, Verständnis füreinander aufzubringen, und fragen Sie nach, ob es
Konflikte im Team gibt. So machen Sie deutlich, dass Sie als Kita-Leiterin eine neutrale Haltung einnehmen und für alle Mitarbeiterinnen da sind. Zweitens brauchen Sie, falls Sie doch ein persönliches Gespräch führen müssen, handfeste Argumente. Beobachten Sie Ihre Mitarbeiterin aufmerksam und notieren Sie Situationen, in denen sich die Demotivation der Erzieherin auf die Arbeit und das Team auswirken.

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