13.01.2021
Marion Bischoff
Alexandra Iakovleva / GettyImages

Alles, nur nicht stillstehen –7 Tipps damit die Freude am Tun gelingt

Manchmal ist es so einfach, ein klein wenig Motivation an andere weiterzugeben. Wichtig ist, dass wir uns dies bewusst machen und achtsam mit uns und unseren Fachkräften umgehen.

1. Nach dem Urlaub

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub fühlt sich immer irgendwie komisch an. Das liegt daran, dass wir uns schnell an Dinge gewöhnen und nun war eben die Gewöhnung an entspannte Tage ohne Termine ein wahrer Segen. Nun gilt es, sich wieder umzustellen. Schreiben Sie Ihrem Team doch einfach am Tag vor Dienstbeginn eine kurze Nachricht, wie sehr Sie sich wieder auf alle freuen.

2. Klagen umkehren

Die Kollegin ist „schuld“ an einer bestimmten Situation, die Eltern sind so uneinsichtig, der Träger fordert immer nur. Wenn Sie diese Zeilen lesen, fallen Ihnen ganz sicher einige Ihrer Teammitglieder ein, bei denen Sie solche oder ähnliche Verhaltensmuster entdecken können. Drehen Sie den Spieß um, indem Sie die Frage stellen: „Gibt es irgendwas, das DU an dieser Situation verändern kannst?“

3. Animieren Sie ihr Team zum verrückt sein

Unsere Welt ist irgendwie aus den Fugen geraten. Das spüren Sie täglich bei Ihrer Arbeit. Wer hätte gedacht, dass Sie sich einmal Gedanken um Maskentragen im Dienst, Zutrittsverbot für Eltern, ausgefallene Eingewöhnungen und ähnliches machen müssten. All diese Situationen fordern uns heraus. Gerade deshalb sollten wir uns unsere kindliche Freude bewahren. Deshalb: Planen Sie im Team etwas, das allen Freude macht, das begeistert und gern auch ein bisschen verrückt wirkt.

4. Gehen Sie ehrlich mit sich um

Eins können wir Menschen ziemlich gut: Wir können uns Dinge schönreden, uns selbst belügen und damit unsere Motivation bremsen. Dabei haben wir all das gar nicht nötig. Vielmehr sollten wir uns ganz bewusst damit befassen, was wirklich wichtig für uns ist. Wo liegen unsere Prioritäten? Wie lassen sich die wirklich wichtigen Ziele erreichen? Stellen Sie sich selbst diese Frage und geben Sie diese auch an Ihre Fachkräfte weiter, wenn Sie spüren, dass diese sich wieder einmal etwas vormachen.

5. Weg mit der To-Do-Liste

Klingt komisch? Ist es auch. Denn irgendwo müssen wir uns notieren, was alles zu erledigen ist. Aber wie wäre es, wenn neben der To- Do-Liste eine „Have-Done-Liste“ hängt? Damit motivieren Sie das gesamte Team, denn alle können eintragen, was sie schon erledigt haben.

6. Zeigen Sie Ihre Erfolge

Was spricht dagegen, eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung einer Fachkraft für den Träger, die Eltern und die Öffentlichkeit sichtbar zu machen? Das motiviert andere Teammitglieder zur Fortbildung – und gleichzeitig bietet es dem erfolgreichen Absolventen das Gefühl, wertgeschätzt und wahrgenommen zu werden.

7. Lachen Sie miteinander

„Engelchen, richte dich auf und lächle, auch wenn du gerade nichts zu lächeln hast.“ Der bereits verstorbene Essener Heilpraktiker Dieter Binder brachte es mit diesem Satz auf den Punkt: Wir sollten uns besonders in herausfordernden Situationen mit einem Lächeln begegnen. So fühlen wir uns besser und motivieren damit auch andere. Probieren Sie es.

Marion Bischoff bietet neben ihrer Autorentätigkeit (Online)-Seminare nicht nur für pädagogische Fachkräfte an.
www.wir-bauen-bruecken.com

Ihnen hat dieser Beitrag zum Thema „Alles, nur nicht stillstehen –7 Tipps damit die Freude am Tun gelingt“ gefallen? Weitere Tipps, Wissenswertes und Ideen finden Sie in unserem Praxis Kitaleitung. Hier bestellen!

Diese Produkte könnten Ihnen auch gefallen: