16.11.2021
Tina Scherer

Reime für die Nikolauszeit – Den Nikolaus in der Krippe begrüßen

Ihre Krippenkinder lernen in diesem Jahr vielleicht zum ersten Mal bewusst den Nikolaus kennen. Oder sie feiern vielleicht – falls der Nikolaus nicht persönlich vorbeikommen kann – die Nikolauszeit mit kleinen Geschenken oder Knabbereien. Diese Reime zum Mitmachen helfen dann, um sich auf die Tage um den 6. Dezember einzustimmen.

Fingerspiel: Fünf Nikoläuschen

Es waren einmal fünf Nikoläuschen,
die waren so klein wie Haselmäuschen.

(Die fünf Finger einer Hand zeigen und damit wackeln, dann alle Finger einklappen)

Das erste erwacht’ und gähnt dazu,
das zweite steht auch auf, vorbei ist die Ruh’.
(Den Daumen herausstrecken, dann den Zeigefinger)

Das dritte, das weckt die anderen auf,
das vierte setzt sich im Bettchen auf.

(Mittel-, dann Ringfinger herausstrecken)

Das fünfte schläft weiter und schnarcht wie ein Bär,
das müssen wir wecken, au weia, wie schwer!

(Den kleinen Finger eingeklappt lassen)

Da kitzeln die andern es, kitzeldikautz,
schaut nur, jetzt macht es die Augen auf!

(Den kleinen Finger ausklappen, sodass alle fünf Finger zu sehen sind)

Jetzt laufen sie los, von Tür zu Tür,
schau mal, vielleicht waren sie auch schon bei dir?

(Winken und die Hand hinter dem Rücken verstecken)

Tipp:

Für dieses Spiel können Sie sich die Fingerkuppen bemalen oder kleine Zipfelmützen auf die Finger aufsetzen. Vielleicht haben Sie auch Nikolaus-Fingerpuppen? Dieses Fingerspiel eignet sich auch, um die Kinder im Anschluss nach der Überraschung suchen zu lassen, die der Nikolaus dagelassen hat.

Das Eichhörnchen bekommt ein Geschenk

Heut wandert unser Nikolaus,
weit entfernt ist jedes Haus.
Ganz tief im Wald, es schneit ganz leicht,
bald hat er wohl sein Ziel erreicht?
Jetzt macht er Halt, ruft in den Wald,
ein Eichhörnchen erwacht da bald.

„Hallo, du lieber Nikolaus,
was willst du hier an meinem Haus?“,
fragt das Eichhörnchen und guckt erstaunt.
„Das hat man mir so zugeraunt!“,
erklärt der Nikolaus und lacht.
„Da hab ich mich auf dem Weg gemacht.“

„Zu mir?“ Das Tierchen kann sein Glück kaum fassen.
„Hast du mir denn was dagelassen?“
Der Nikolaus muss wieder lachen:
„Da lässt sich sicherlich was machen.“
„Was willst du denn gern, du kleiner Schelm?“
„Nüsse und Eicheln, und zum Klettern ’nen Helm!“,
sagt das Eichhörnchen und reibt sich die Pfötchen,
„eine Decke zum Wärmen, und ein Seil mit Knötchen!“
Der Nikolaus hat alles da,
das Eichhörnchen? Findet’s wunderbar!
„Ich dank dir schön, komm gut nach Haus,
du lieber, guter Nikolaus!“

Und wenn ihr im Wald ein Eichhörnchen seht,
das gern mit Helm auf Ästen steht,
das an einer Schnur an Bäumen klettert
und Nüsse knabbert im Winterwetter,
dann wisst ihr, wie das gekommen war,
der Nikolaus war sicher da.

Mitmachgedicht: Wer kommt denn da ins Haus?

Horcht mal, wer kommt da ins Haus?
Ist das denn der …

(Pause machen und Kinder raten lassen)
… Nikolaus?
(Die Hand ans Ohr legen und horchen)

Der stampft und trampelt wie ein Bär,
trägt ja auch ein Säcklein schwer.

(Trampeln und stampfen)

Der schnauft und keucht und setzt sich hin,
stützt in die Hand ganz müd‘ das Kinn.

(Die Hand ans Kinn legen)

Dann klopft er sich die Schuhe ab,
damit er hier nichts schmutzig macht.

(Die Füße ausschütteln)

Jetzt schaut er in den Sack hinein.
Was wird da wohl drinnen sein?

(Pantomimisch in den Sack gucken)

Juhu, er stellt was vor die Tür,
Nikolaus, wir danken dir!

(Jubeln/winken)

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