Wenn der Wind weht – Ein Bewegungslied

Wer kennt es nicht: Draußen weht ein starker Wind und man spürt es am ganzen Körper. Die Kleinsten haben das bestimmt auch schon erlebt. Mit diesem Windlied lernen die Kinder, verschiedene Körperteile zu benennen, diese am eigenen Körper zu finden und zu zeigen.

Text: Michaela Lambrecht, Tina Scherer
Bild: ©Obaba/GettyImages

Alter: ab 1 Jahr
Dauer: 10 Minuten

Wenn der Wind weht

Strophe 1:

Wenn der Wind weht,
wenn der Wind weht,
(pusten wie der Wind)

ist mir kalt, ist mir kalt!
(sich die Arme reiben)

Meine Ohren frieren,
meine Ohren frieren.
(mit den Händen beide Ohren berühren)

Huh, wie kalt,
huh, wie kalt!
(mit den Füßen stampfen)

Strophe 2-4 (jeweils die 3. Zeile verändert):

Meine Hände frieren … (Hände aneinander reiben)

Meine Beine frieren … (mit den Händen über die Oberschenkel reiben)

Meine Haare fliegen … (mit den Händen in die Haare greifen)

Letzte Strophe:

Wenn der Wind stoppt, wenn der Wind stoppt, (in die Hände klatschen)

wird mir warm, wird mit warm. (Arme ausbreiten)

Ich muss nicht mehr frieren, ich muss nicht mehr frieren. (Hände nach oben, jubeln)

Ach, wie gut, ach, wie gut! (in die Hände klatschen)

So geht’s

  • Sie können dieses Bewegungslied im Sitzen oder Stehen durchführen – je nachdem, wie sicher die Kinder schon auf den Beinen sind.
  • Singen Sie mit den Mädchen und Jungen das Lied nach der Melodie des allgemein bekannten Kinderliedes Bruder Jakob. Dabei begleiten Sie jede Zeile mit den beschriebenen Bewegungen. Die Kinder ahmen Sie dabei nach
  • Wiederholen Sie das Lied in den nächsten Wochen immer wieder. Der einprägsame Text und die Bewegungen werden sich bei den Kindern schnell festigen, sodass sie bald begeistert mitsingen und -zeigen werden.

Tipp: Betrachten Sie die Bewegungsvorschläge in erster Linie als Inspiration! Sie können das Lied durch beliebig viele Strophen mit entsprechenden Bewegungen erweitern, denn der Wind kann mit fast jedem Körperteil etwas anstellen. Fragen Sie doch die Kinder, welche Ideen sie noch haben – und lassen Sie sie dann auch gleich das entsprechende Körperteil zeigen und benennen. Die Nase friert sicherlich auch, wenn es sehr windig ist, ebenso der Bauch … und die Füße …

Info für Sie

Warum mit einem Windlied die Körperteile kennen- und benennen lernen?
Jeder von uns hat das schon erlebt: Wenn der Wind kräftig pustet, geht es einem im wahrsten Sinne des Wortes durch Mark und Bein. Wir beginnen zu zittern und spüren unseren Körper – ganz intensiv. Vermutlich haben auch die Kleinsten schon diese Erfahrung gemacht, wenn sie im Freien von einem Windstoß überrascht wurden. Was liegt da näher, als auf diese Erfahrung zurückzugreifen und mit einem Windlied den eigenen Körper und seine Bestandteile näher zu erforschen? Durch die Kombination aus Benennen und anschließendem Berühren der Körperteile prägen sich die Begrifflichkeiten sehr gut ein.
Bildungsbereiche: Sprache, Körper

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Bewegungslied, Herbst, Körperwahrnehmung, Wind

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