Komm mit zu den Winterzwergen! Eine Einschlafgeschichte für den Winter

10.01.2019

Text: Heike König Bild: zhenya/GettyImages

Im Winter ist draußen nichts los, weil alle Tiere Winterschlaf oder Winterruhe halten? Ganz falsch: Die Winterzwerge wachen nur für den Winter auf. Den Sommer verschlafen sie einfach tief unter der Erde zwischen den Baumwurzeln. Genau dorthin, in das geheime Reich unter den Wurzeln der Bäume entführt diese Einschlafgeschichte die Kinder.

 

 

 

 

Info

  • ab 1 Jahr
  • die gesamte Gruppe
  • Dauer: 3 Minute

 

 

Geschichte

Am Ende des Herbstes erwachen die Winterzwerge aus ihrem Sommerschlaf. In ihrem Zwergenstübchen
unter der Erde bei der großen Baumwurzel hört man dann leises Zwergengemurmel. „Guten Winter!“, flüstern sie sich ganz freundlich und sehr leise zu, wenn sie langsam und lautlos aus ihren Zwergenbettchen im Zwergenschlafstübchen steigen. Danach ziehen sie sich gemütlich dicke Pullis, Winterjacken, Mützen, Schals, Stiefel und Handschuhe an. Fast lautlos verlassen sie ihr Zwergenstübchen und schauen den ersten Schneeflöckchen zu, wie sie in der Wintersonne goldglänzend zur Erde fallen.

 

 

Mit einem leisen Lächeln schauen sie  sich an und freuen sich auf den bevorstehenden Winter. Schneesterne werden sie wieder basteln, Schneekugeln rollen und Schneemänner daraus bauen, Schlitten fahren oder Schlittschuh laufen auf dem kleinen Weiher hinter den Bäumen. Und am Ende des Winters werden sie sehr müde in ihr Zwergenstübchen zwischen der alten Baumwurzel zurückkehren. Ganz leise ihre dicken Jacken, die Winterstiefel, Mützen und Schals an ihren Platz bringen und in den Zwergenstübchenschlafraum schleichen. Jedes Winterzwerglein weiß ganz genau, welches Bettchen ihm gehört, und legt sich still hinein. Wenn alle Zwerglein liegen, kommt die Winterzwergenmama, deckt die Winterzwerge mit den Zwergendeckchen zu und bläst ganz leise das Kerzlein aus. Tief unten in der kühlen Erde halten die Winterzwerglein nun ihren Sommerschlaf und träumen vom nächsten Winter.

 

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