Punsch, Glühwein und andere Heißgetränke

Jetzt in der Laternen- und Lichterzeit ist Hochsaison für die süßen Heißgetränke. Punsch, Glühwein oder Glühgetränke haben eine viel längere Geschichte als gedacht. Schon unsere Vorfahren erfreuten sich an heißen, süß schmeckenden Getränken. Und Punsch und Glühwein sind bei weitem nicht dasselbe.

Text: Tina Scherer Foto:GMVozd/GettyImages, kajakiki/GettyImages

Zutaten für etwa 8 bis 10 Tassen:


• ½ l Holundersaft
• ½ l Apfelsaft
• ½ l Früchtetee (vorgekocht)
• 1 unbehandelte Bio-Orange
• 1 Zimtstange
• Zum Süßen: je 3 Esslöffel Honig, Agavendicksaft oder etwas Stevia

Heißes für den Winter: Punsch und Glühwein


Beide Getränke sind heiß und süß, aber eigentlich haben sie nur wenig miteinander zu tun. Der Glühwein wird – wie der Name schon sagt – aus Wein hergestellt. Dazu kommen Gewürze und Früchte. Der Punsch bekommt seine aufheizende Wirkung aus anderen Spirituosen, etwa Rum. Und während Glühwein schon in der Antike und sogar bei den alten Ägyptern getrunken wurde und eher eine europäisch-afrikanische
Entwicklung ist, kommt der Punsch ursprünglich aus Südasien. Das Wort Punsch bedeutet etwa „fünf“, denn fünf Zutaten hat der Punsch traditionell: Wasser, Zucker, Zitrone, Gewürze und Arrak. Arrak ist eine
aus Palmzucker oder Rohrzucker (oder der Melasse davon) hergestellte Spirituose.

Alkoholfreier Punsch für die Kleinsten?


Dürfen auch die Kleinstkinder schon heiß und süß trinken? An einem besonderen Tag, beispielsweise am Sankt-Martin-Fest oder nach dem Laternelaufen oder auch einfach  zum Aufwärmen nach einem längeren Aufenthalt im Freien wäre etwas Heißes doch gar nicht schlecht. Hier finden Sie ein Rezept ohne Zucker.

Die Orange heiß waschen und mit Schale in Stücke schneiden. Alle Zutaten in einem großen Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Leicht abkühlen lassen, die Zimtstange und die Orangenstücke herausfischen

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