Ganz frühe Blüher

Schon ab Ende Januar oder ab Februar strecken diese frühen Gewächse ihre Köpfchen aus der Erde und behaupten sich gegen Eis und Schnee. Folgende kleine Farbtupfer können Sie in Wald und Garten jetzt schon entdecken.

 Text: Tina Scherer Foto: Nadine Liesse

Und das sind die frühen Blüher:

Schneeglöckchen
Ab Januar oder Februar blühen die kleinen Gewächse wild im Wald oder angepfl anzt in Gärten und Parks.
Erkennungsmerkmal sind die drei miteinander verwachsenen äußeren Blütenblätter in Weiß und die langen, schmalen Blätter.

Märzenbecher
Im Gegensatz zum Schneeglöckchen hat der Märzenbecher oder die Frühlingsknotenblume sechs zipfelige Blütenblätter, die unten einen grünen Fleck haben.

Noch mehr frühe Blüher

Blaustern
Ab Februar/März machen sich die aus Osteuropa stammenden knallblau blühenden Blumen mit ihren sternförmigen Blüten in Gartenbeeten an geschützten Stellen breit.

Huflattich
Schon sehr früh streckt der Huflattich seine gelben, löwenzahnähnlichen Blütenköpfchen aus der Erde. Kurios: Erst später im Jahr folgen dann auch die ersten Blätter.

Winterling
Mit seiner knallgelb-goldenen Blüte ist der Winterling ein echter Hingucker. Sie können ihn in Gärten, Parks und manchmal auch ausgewildert ab etwa Februar/März bewundern.

Krokus
Lila, lila-weiß gestreift oder orangefarben: Krokusse lieben’s ungewöhnlich. In der Mitte der Krokusblüte fallen die gelben Staubbeutel auf. Aus den Staubbeuteln einer anderen Krokusart, die es bei uns in Mitteleuropa nicht gibt, gewinnt man das sehr teure Gewürz Safran.

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