+++ Klett Kita Corona-Infoticker +++

Die Corona-Krise hat immer größere Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Deutschland. Seit einigen Wochen sind auch Kitas, Kindergärten und Krippen geschlossen. Das betrifft Eltern und Kinder, aber natürlich auch Sie als Kitaleitungen und ErzieherInnen ganz konkret in Ihrem beruflichen Alltag. Vermutlich stellen Sie sich viele Fragen. Mit unserem Infoticker möchten wir Sie in dieser Phase unterstützen. Hier erhalten Sie in loser Folge kitarelevante Infos zur Corona-Krise und können kurze Erfahrungsberichte von KollegInnen lesen.

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+++ 03.04.2020 ++

Die Kitas in Hessen sollen voraussichtlich nach dem Ende der Osterferien am 20. April wieder öffnen. Ein Erzieher einer Kita aus Frankfurt steht diesem Termin aktuell aber noch skeptisch gegenüber. „Ich glaube noch nicht daran. Denn ich habe auch von einem Lehrer und einer Lehrerin gehört, dass sie diesen Termin nicht als sonderlich realistisch ansehen. Aber wir wissen es eben nicht und müssen abwarten“, berichtet der Erzieher, der bei einem kommunalen Träger angestellt ist. Mit diesem stehe die Kitaleitung in regelmäßigem Kontakt und erhalte täglich Updates über E-Mail. „Wie es genau weitergehen soll, wissen wir aber noch nicht“, erzählt der Erzieher. Durch die Schließung der Kita aufgrund der Corona-Pandemie ergeben sich aber bei Wiedereröffnung weitere Herausforderungen. „Wir haben auch noch einige Eingewöhnungskinder, die wir jetzt schon in der Kita hatten. Diese werden wir noch mal eingewöhnen müssen“, erzählt der Erzieher. Für den ersten Tag gebe es aber zumindest grobe Überlegungen. „Wir werden uns auf jeden Fall mit den Kindern beim Morgenkreis zusammensetzen und mit ihnen darüber reden. Aber ein genaues Konzept haben wir uns jetzt noch nicht überlegt. Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit“, sagt der Erzieher mit einem Lachen.

+++ 03.04.2020 +++

Geschlossene Kitas, kaum Kontakt zu Freunden und gesperrte Spielplätze: Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen verändern auch das Leben von Kindern massiv. Wie Erwachsene Kinder in dieser Ausnahmesituation unterstützen können und warum es gerade jetzt so wichtig ist, kindliche Fragen ernst zu nehmen, aber auch selbst nachzufragen, lesen Sie hier.

+++ 03.04.2020 +++ 

Häufiges Händewaschen, desinfizieren und Abstand halten: Nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder gelten momentan deutlich strengere Hygieneregeln, um das Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus zu reduzieren. Doch können sich bei Kindern durch die von Erwachsenen vorgelebte Vorsicht auch handfeste Ängste entwickeln? „Wenn man ängstliche Eltern hat, geht das natürlich auf das Kind über. Es ist wahrscheinlich, dass es die Angespanntheit von Erwachsenen als Zeichen für Gefahr interpretiert“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Bernhard Greiner aus Heidelberg. „Das Kind wird im schlimmsten Fall dann später auch ängstlich.“ Pädagogische Fachkräfte und Eltern könnten aber allein durch ihre eigene Ausstrahlung viel tun. „Wenn Erwachsene signalisieren ‘Das ist nicht schlimm’, übertragt sich dieses Selbstbewusstsein wiederum auf die Kinder“, sagt Dr. Bernhard Greiner. Die Auswirkungen des aktuellen „Social Distancing“ sehe er gelassen: „Soziale Fähigkeiten können auch mit Geschwistern erfahren werden. Und auch Kinder, die die nächsten Wochen nur mit den Eltern zusammen sind, verlieren diese Fähigkeit nicht“, so der Kinder- und Jugendmediziner.

+++ 02.04.2020 +++

Natürlich stehen die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auch bei Kitas im Vordergrund. Denn die Pandemie schränkt den Kitabetrieb stark ein, viele Kinder müssen zuhause betreut werden. Aber hat sich durch die Notbetreuung in manchen Kitas auch etwas positiv verändert? „Wir haben nun einfach viel mehr Zeit für die Kinder, für jedes einzelne Kind. Denn es sind nur drei bis vier hier. Dadurch können wir Angebote machen, die wir im Alltag sonst nicht machen können“, berichtet eine Erzieherin aus einer Kita in Halle (Saale). Durch die reduzierten Betreuungsmöglichkeiten sei der Alltag stressfreier, und das merke man auch bei den Kindern. „Die Kinder, die da sind, wirken auch viel ausgelassener, das sieht man richtig. Denn sie haben gerade unsere hundertprozentige Betreuung“, erzählt die Erzieherin. Man habe aber bereits die Zeit nach Ende der Kitaschließungen im Blick. „Eltern und wir versuchen den Kindern in der Notbetreuung ein bisschen zu erklären, warum gerade so wenig Kinder da sind und wieso die anderen nicht kommen dürfen“, sagt die Erzieherin. „Das ist wichtig für die Kinder. Denn sie sollen sich nicht wundern, dass wir weniger Zeit für sie haben, wenn vielleicht in einem Monat die anderen Kinder wiederkommen.“

+++ 01.04.2020 +++

In Berlin sind nun seit 17. März unter anderem Kitas und Kindertagespflegestellen geschlossen – nach derzeitigem Stand bis zum Ende der Osterferien am 17. April. Eine Notbetreuung für Kinder wird angeboten, wenn deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Haben sich Kitaleitungen und ErzieherInnen dort bereits an die veränderten Bedingungen gewöhnt? „Uns geht es ziemlich gut mit der neuen Situation. Wir arbeiten sowieso schon ziemlich lange zusammen, und es ist natürlich eine Umstellung, aber nichts, was sich nicht koordinieren lässt“, erzählt eine stellvertretende Leitung, die in deiner Kita in Berlin-Mitte arbeitet. Da pädagogische Fachkräfte und Leitungen in der Notbetreuung die Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen betreuen, also auch von Ärzten und Pflegekräften, ist die Ansteckungsgefahr vielerorts ein großes Thema. In der Berliner Kita hat man sich inzwischen etwas daran gewöhnt. „Die Ängste haben sich verringert, weil man sich ja viele Sachen erstmal nicht vorstellen kann. Wenn man es dann doch erlebt und es eventuell sogar zur Gewohnheit wird, dann verliert das natürlich auch ein bisschen den Schrecken des Ungewissen“, berichtet der stellvertretende Kitaleiter. Dies hänge aber auch damit zusammen, dass niemand im Team bisher schwer erkrankt sei. Denn ansonsten sei die Gefahr unmittelbarer. Wiedereingliederungspläne für die Kinder nach Ende der Schließzeit gebe es noch nicht, da einige, insbesondere ältere, MitarbeiterInnen aus Sicherheitsgründen gerade nicht arbeiteten und es im Team besprochen werden solle. „Aber es ist uns allen durchaus bewusst, dass es auch eine interessante pädagogische Herausforderung wird, wenn die Kinder dann nach fünf oder sechs Wochen zuhause wieder in die Kitas kommen“, so der stellvertretende Kitaleiter.

+++ 31.03.2020 +++

Insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zählen in Bezug auf das Coronavirus zur Risikogruppe. Kinder sind dagegen eher selten betroffen. Aber gerade in Zeiten steigender Erkrankungszahlen machen sich Kitaleitungen und ErzieherInnen Gedanken darüber, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie doch vermuten, ein Kind könne an Covid-19 erkrankt sein. „Zunächst sollte sich eine Erzieherin um das Kind selbst keine großen Sorgen machen. In der Regel verursacht Corona bei Kindern nichts Schlimmeres als Streptokokken, die Grippe oder ähnliches“, erklärt der Heidelberger Kinder- und Jugendarzt Dr. Bernhard Greiner. „Eine Mittelohrentzündung ist zum Beispiel viel schmerzhafter für das Kind und macht mehr Probleme.“ Ein Kind, bei dem der Verdacht auf Covid-19 bestehe, müsse natürlich nach Hause. Ob es in fünf oder 30 Minuten abgeholt werde, sei aber nicht so wichtig. „Die Kinder nehmen ja alles in den Mund und bis das Kind Symptome zeigt, hat es den ganzen Morgen wahrscheinlich schon mit den anderen Kindern verbracht. Irgendetwas Besonderes kann oder muss die Erzieherin also nicht machen und beachten“, berichtet Dr. Bernhard Greiner. Bei Kindern im Alter von ein oder zwei Jahren, die sich noch nicht richtig mitteilten könnten, solle man bei einem Covid-19-Verdacht aber auch allgemein auf ihr Verhalten achten. „Wenn das Kind sonst immer rennt, springt und spielt und am anderen Tag nur sitzt und sich nicht bewegt, ist das auffällig. Die Kinder sind dann einfach im Verhalten anders, wenn sie krank sind“, sagt Dr. Bernhard Greiner. „Dieses ‘Schlappe’ und ‘Matte’ ist das klare Zeichen, denn so sind Kinder sonst nicht.“

+++ 31.03.2020 +++

Medizinische und zertifizierte Mund-Nasen-Schutzmasken sind zur Zeit sehr knapp, weshalb sie Krankenhäusern und Arztpraxen vorbehalten sind. Mit unserer Anleitung kann sich jeder aus Stoffresten zuhause einen Mundschutz selbst nähen. Das Schnittmuster finden Sie in der Materialliste als Download. Achtung: Die Masken bieten keinen medizinischen Schutz vor externen Viren! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nähen Ihrer individuellen Masken! Hier geht's zum DIY Mund-Nasen-Schutzmaske.

+++ 31.03.2020 +++

Durch die Corona-Pandemie sind Kitas in Deutschland flächendeckend geschlossen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Viele Einrichtungen bieten derzeit lediglich eine Notbetreuung an, weniger Fachkräfte werden in den Kitas gebraucht. ErzieherInnen sind daher teilweise unsicher, ob der Arbeitgeber sie freistellen darf oder ob sie gar Urlaub nehmen müssen. „Der Arbeitgeber kann die Mitarbeiter, die nicht in der Notbetreuung sind, von der Arbeit freistellen“, sagt Dr. Verena Weiss-Bölz, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Heidelberg. „Dann bleibt er jedoch zur Zahlung des vollen Lohns grundsätzlich verpflichtet. Es sei denn es ist etwas anderes vereinbart.“ Ein Anspruch auf Freistellung seitens der Fachkräfte bestehe nicht, diese Entscheidung obliege alleine dem Arbeitgeber. Viele Unternehmen melden aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage derzeit Kurzarbeit an. Aber besteht diese Option auch bei Kitas? „Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, Kurzarbeit einzuführen und dann Kurzarbeitergeld zu beantragen“, sagt Dr. Verena Weiss-Bölz. „Wichtig ist aber, dass keine einseitige Anordnung von Kurzarbeit durch den Arbeitgeber möglich ist, sondern es vielmehr einer Rechtsgrundlage bedarf – entweder in einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einer Vereinbarung mit dem Mitarbeiter.“

+++ 30.03.2020 +++

Wie können pädagogische Fachkräfte den Kontakt zueinander halten, wenn ein Teil von ihnen in der Notbetreuung eingesetzt wird und der andere Teil im Homeoffice arbeitet? „Wir haben eine eigene App für ErzieherInnen und auch Eltern. Das trägt viel zum Zusammenhalt bei und reduziert das Isolationsgefühl von den Mitarbeitern zuhause“, sagt eine Personalerin eines Trägers, der über 50 private Kitas in Bayern und Baden-Württemberg betreibt. Alle ErzieherInnen könnten dort zum Beispiel Scherze, Tipps zur Beschäftigung und Fotos posten, um sich miteinander auszutauschen. Von diesen Tipps profitierten besonders die Fachkräfte, die in der Notbetreuung eingesetzt werden. Ansonsten gebe es zu festen Terminen in den Teams der verschiedenen Einrichtungen Mail- und WhatsApp-Kontakt. „So fühlt sich keiner alleine. Und die wichtige Botschaft für die Mitarbeiter in der Notgruppe ist, dass der Rest ‘nicht im Urlaub’ ist, sondern trotzdem noch Teil des Teams bleibt“, erzählt die Personalerin. Die Solidarität zwischen den Fachkräften sei zudem groß. So hätten Fachkräfte im Homeoffice süße Mundschutzmasken mit Tiermotiven genäht, die für die Kinder nicht erschreckend seien. „Eine Mitarbeiterin, die gerne näht, hat sogar 50 Mundschutzmasken genäht und an alle unsere Häuser geschickt“, berichtet die Personalerin des Trägers.

+++ 27.03.2020 +++

In den meisten Kitas werden derzeit nicht alle pädagogischen Fachkräfte für die Notbetreuung der Kinder gebraucht. Daher bereitet ein Teil der ErzieherInnen beispielsweise Projekte für die Kinder oder Elterngespräche vor oder beschäftigt sich mit konzeptionellen Themen. In manchen Einrichtungen dürfen die Fachkräfte diese Aufgaben auch zuhause erledigen. Aber gibt es ein Recht auf Heimarbeit? „Ein Anspruch auf Homeoffice besteht nicht. Aber auch hier ist eine Vereinbarung und Besprechung mit dem Arbeitgeber sinnvoll und zweckdienlich“, sagt Dr. Verena Weiss-Bölz, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Heidelberg. Homeoffice sei bei pädagogischen Fachkräften nicht immer vorstellbar. „Es gibt aber dennoch Tätigkeiten, die grundsätzlich von zuhause erledigt werden können – etwa administrative, organisatorische und konzeptionelle Aufgaben“, sagt Dr. Verena Weiss-Bölz. Im Sinne der Fürsorgepflicht und wegen des Kontaktverbots dürfe auch der Arbeitgeber in der aktuellen Situation meistens ein Interesse daran haben, ErzieherInnen von zuhause arbeiten zu lassen. Die Digitalisierung ermöglicht Fachkräften aber nicht nur zuhause zu arbeiten, sondern bietet gerade während der Corona-Krise noch weitere Möglichkeiten. „Es ist auch denkbar, dass geplante Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter vorgezogen werden und diese beispielsweise per Fernstudium oder Videokonferenz weitergebildet werden“, sagt Rechtsanwältin Dr. Verena Weiss-Bölz.

+++ 27.03.2020 +++

Je nachdem in welchen Berufen sie tätig sind, erledigen viele Eltern ihre beruflichen Aufgaben durch die aktuellen Einschränkungen zuhause. Dort müssen sie den Spagat zwischen den Anforderungen des Arbeitgebers und den Bedürfnissen ihrer Kinder bewältigen. Da viele Eltern durch das Homeoffice nun tagsüber zuhause sein können, ergeben sich aber auch neue Möglichkeiten. „Ich würde Eltern raten, die Zeit nun zu nutzen, um mit ihren Kindern Dinge zu machen, für die normalerweise unter der Woche durch die Arbeit außer Haus keine Zeit bleibt“, sagt eine Kitaleiterin aus Bielefeld. „Wir sind auch dafür weiterhin als Ansprechpartner für die Eltern da." Das Team sei zudem ernsthaft besorgt wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus, da in der Einrichtung auch eine Notbetreuung angeboten werde. „Wir können keinen Abstand zu den Kindern halten und haben keine Schutzkleidung, die in der Kita ohnehin wenig Sinn machen würde“, sagt die Kitaleiterin. Zudem fragten sich einige Fachkräfte, ob es Gehaltskürzungen gebe oder ob man vielleicht selbst erkranke und ins Krankenhaus müsse. „Aber außer die Hygiene-Maßnahmen zu beachten, können wir nicht viel machen“, sagt die Kitaleiterin. „Es ist auf jeden Fall in allen Bereichen eine große Angst da, wie es weitergeht.“

+++ 26.03.2020 +++

Für Kitaleitungen und ErzieherInnen sind durch die aktuelle Corona-Pandemie auch rechtliche Informationen besonders relevant. Denn es ist beispielsweise genau geregelt, welche Eltern Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben. Dazu müssen die Eltern in „systemrelevanten“ Berufen arbeiten. Aber welche Tätigkeit ist überhaupt „systemrelevant“? „Die jeweiligen Bildungsministerien der Länder definieren, welchen Kindern eine Notbetreuung zusteht und welche Berufe in diesem Sinne systemrelevant sind“, sagt Dr. Verena Weiss-Bölz, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Heidelberg. Rein rechtlich gesehen gebe es in Baden-Württemberg kein Arbeitsverbot für Kitabeschäftigte, die der Risikogruppe angehörten. „Denn die arbeitsvertragliche Verpflichtung ist durch den landesweiten Beschluss zu Schließungen nicht aufgehoben“, sagt Dr. Verena Weiss-Bölz und ergänzt: „Umso wichtiger ist aber, dass der Arbeitgeber den Gesundheitsschutz für geöffnete Kitas sehr genau im Blick hat und Beschäftigte nicht willkürlich eingesetzt werden.“ Einen Anspruch, der Arbeit fernzubleiben, hätten Beschäftigte nur, wenn sie selbst erkrankt seien oder unter die Quarantänevorschriften fielen.

+++ 26.03.2020 +++ 

In der Kita „Die Initiative“ in Bottrop, die zu einem Familienzentrum gehört, vermissen die ErzieherInnen durch die coronabedingten Einschränkungen die Arbeit mit den Kindern. Um die Verbindung mit Eltern und Kindern dennoch zu pflegen, werden dort nun andere Möglichkeiten genutzt. „Als Ausgleich wird jeden Tag ein Tipp für eine Geschichte oder ein Spiel über ein Infoportal an die Eltern geschickt – auch um die Verbindung mit den Kindern aufrechtzuerhalten“, erzählt die Geschäftsleitung des Familienzentrums. Eltern, die sich Gedanken um die pädagogische Förderung ihrer Kinder machen, könnten in der derzeitigen Phase entspannt bleiben. „Die Eltern müssen sich keine Sorgen um den Bildungsplan oder Wissenslücken bei ihren Kindern machen“, sagt die Geschäftsleitung. „Wichtig ist, sich nach den Bedürfnissen der Kinder richten.“

+++ 26.03.2020 +++

Was bedeuten die flächendeckenden Kitaschließungen eigentlich emotional für pädagogische Fachkräfte, deren beruflicher Alltag sich seitdem sehr verändert hat? Antworten darauf sind immer individuell, eine herausfordernde Situation ist es jedoch für die allermeisten Fachkräfte. „Die Schließung der Einrichtung war für uns abrupt. Es ist nicht leicht von heute auf Morgen aus seinem Alltag herausgerissen zu werden“, erzählt Erzieherin Doris Bauer, die in einer Kita des Studierendenwerks Heidelberg arbeitet. Der Blick in die Vergangenheit erleichtert der Erzieherin und ihren KollegInnen jedoch, mit der neuen Situation umzugehen. „Auch wenn derzeit nicht alle von uns Ihrer Berufung als Erzieherin folgen können, helfen wir uns mit positiven Erinnerungen an die schöne Zeit mit den Kindern und Kollegen – etwa an das Lachen und die Freude der Kinder beim Spielen und Entdecken“, berichtet Doris Bauer. Auch wenn das Ende der Kitaschließungen aktuell noch nicht absehbar ist, gibt es bereits erste Überlegungen, wie die Kinder dann wieder begrüßt werden können: „Vielleicht machen wir ein besonderes Frühstück mit Dingen, die es bei einem normalen Frühstück bei uns nicht gibt, sodass die Kinder merken, dass es sich um eine besondere Situation handelt. Dazu könnten etwa Brezeln, Kuchen, Wiener oder Käsehäppchen gehören.“

+++ 25.03.2020 +++

Auch viele Eltern sind momentan in einer Ausnahmesituation. Sie gehen teilweise beide arbeiten, können die Kinder aber nicht wie gewohnt zur Betreuung in die Kita geben. Machen sich diese veränderten Bedingungen im Umgang zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften bemerkbar? „Wir haben sehr verständnisvolle Eltern. Bei vielen sind beide berufstätig und sie betreuen die Kinder jetzt selbst zuhause“, erzählt eine Kitaleiterin aus Mönchengladbach. Anfangs habe es Anfragen gegeben, ob die Elternbeiträge trotz Schließung weitergezahlt werden müssten. „Wir haben ihnen mitgeteilt, dass der Träger hierzu noch keine Lösung hat und wir informieren, sobald es eine Lösung gibt. Die Eltern haben sich mit dieser Antwort zufrieden gegeben, und niemand hat sich beschwert“, sagt die Kitaleiterin. Die Notbetreuung, die auch ihre Kita anbiete, halte sie für eine gute Sache. „Die Ärzte und Pfleger sind für uns da, wenn wir krank sind und stellen ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Da ist es nur gerecht, dass wir für unser Geld auch arbeiten, den Ärzten und Pflegern unter die Arme greifen und ihre Kinder betreuen“, findet die Kitaleiterin. Dieser Meinung sei das ganze Team.

+++ 25.03.2020 +++

Von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind natürlich auch die Kitas in Niedersachsen betroffen. „Die Kollegen sind auf Abruf zuhause und werden bei Bedarf angerufen. Ansonsten gibt es einmal in der Woche montags ein Teammeeting - dazu mache ich mir am Freitag schon Gedanken“, sagt eine Kitaleitung aus Braunschweig. Aktuell ist in Kitas auch die Sorge vor Ansteckungen ein bestimmendes Thema. In der Braunschweiger Kita geht man damit jedoch gelassen um. „Wir haben das ganz offen im Team besprochen. Die Sorgen vor Ansteckungen sind aber gering, da wir uns an die Spielregeln und Hygienevorschriften halten, die uns auferlegt sind. Das Team geht mit einer großen Vorsicht miteinander um. Führungskräfte sind gefragt, mit Vorbild und ohne Panik voranzugehen“, findet die Kitaleitung. Sie achte darauf, die KollegInnen immer mit einzubeziehen und im Dialog zu bleiben. „Dann kann man das Team auch gut motivieren, durch eine solche Phase durchzukommen.“

+++ 24.03.2020 +++ 

Auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat die Notbetreuung in Kitas und Schulen zum 23. März ausgeweitet. „Wir waren vorab besorgt wegen der Ausweitung der Notbetreuung, insbesondere was die zusätzliche Infektionsgefahr betrifft. Aber die Gruppe hat sich gar nicht drastisch vergrößert. Es war letztlich dann nur eine Familie mehr“, sagt eine stellvertretende Kitaleitung aus Bergisch-Gladbach. In den gegenwärtigen Krisenzeiten ist es eine besondere Herausforderung, den Teamzusammenhalt in Kitas zu bewahren, da in vielen Einrichtungen Teile der pädagogischen Fachkräfte von zuhause arbeiten oder vorübergehend freigestellt sind. In der Kita in Bergisch-Gladbach sei dies aber momentan kein Problem. „Klar, es gab auch immer wieder Ängste, aber wir konnten uns gegenseitig sehr stärken. Und wir haben uns ganz viel telefonisch und über tägliche Nachrichten ausgetauscht, um uns weiterhin als Team zu fühlen“, berichtet die stellvertretende Kitaleitung. Über einen E-Mail-Verteiler bestehe außerdem fast täglich Kontakt zu den Eltern, die darüber allgemeine Infos erhielten.

+++ 24.03.2020 +++

In Kitas stellt sich in der derzeitigen Ausnahmesituation auch die Frage, welche Familien Anspruch auf eine Notbetreuung haben, um abzuschätzen, mit wie vielen Kindern geplant werden und wie viel Personal vorgehalten werden muss. In Hessen haben seit dem vergangenen Wochenende nun deutlich mehr Eltern einen Anspruch darauf, ihre Kinder in die Notbetreuung geben zu können. Denn das Hessische Sozialministerium hat die Kriterien für die Notbetreuung in Kitas und Schulen gelockert. Nun reicht es, wenn nur ein Erziehungsberechtigter (zuvor noch beide) der Berufsgruppe der sogenannten Funktionsträger angehört. Dazu zählen unter anderem Polizisten, Ärzte und medizinisches Personal sowie Verkäufer im Lebensmittel-Einzelhandel. Die veränderten Regelungen haben sich auch bei einer Kita mit 170 Plätzen in Hessen bemerkbar gemacht. „Wir hatten am Montag direkt mehr Kinder in der Notbetreuung“, berichtet der Kitaleiter. Er erlebt die Zusammenarbeit mit den Eltern in dieser schwierigen Phase positiv: „Wir haben bisher keine einzige Elternbeschwerde erlebt – nicht mal einen negativen Kommentar, und das bei 170 Kindern. Die Eltern kommen uns sehr entgegen: Diejenigen, die Kinder in der Notbetreuung haben, versuchen die Kinder auch mal eine Stunde früher abzuholen, damit wir nicht bis zum Ende bleiben müssen.“

+++ 23.03.2020 +++

Durch die flächendeckenden Kitaschließungen haben sich etliche Kitaträger um die Finanzierung ihrer Einrichtungen gesorgt. Doch nun können Träger, Kitaleitungen und Erzieherinnen aufatmen. In dem von der Bundesregierung am Montag beschlossenen Rettungspaket wurde auch an soziale Dienstleister wie Kitas und die Kindertagespflege gedacht. Bis September gilt vereinfacht zunächst die Garantie, dass Kitas, Kindertagespflege und andere soziale Dienstleister weiterhin Gelder wie im Normalbetrieb erhalten, auch wenn sie aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Krise nur reduziert arbeiten können. Bei entsprechendem Bedarf ist eine Verlängerung der Maßnahme bis zum Jahresende möglich. Kitas, Kindertagespflege und weitere soziale Einrichtungen müssen sich im Gegenzug aber so weit wie möglich verpflichten, Arbeitskräfte, Räume und Sachmittel zur Bekämpfung der Corona-Krise und ihrer Folgen zur Verfügung zu stellen. Von dieser Unterstützung ist abhängig, dass die Gelder weiter fließen. Zuvor hatten Verbände wie der Deutsche Kitaverband im Namen der freien Träger klare und einheitliche Regelungen seitens der Politik gefordert. Quelle: DER SPIEGEL (online)

+++ 23.03.2020 +++

Die Corona-Krise ist in den Medien und im Kitaalltag momentan das bestimmende Thema.  Auch viele Erzieherinnen und Kitaleitungen sind in Sorge, denn durch die Kitaschließungen stellen sich wichtige finanzielle und teilweise existenzielle Fragen. Doch trotzdem darf die Perspektive der Kinder in der Notfallbetreuung und zuhause nicht zu kurz kommen. Denn gerade jetzt brauchen Kinder achtsame Begleitung und Unterstützung. Lesen Sie dazu in unserem Blog den Kommentar einer Erzieherin.

+++ 23.03.2020 +++

Es ist für die meisten Eltern ungewohnt, dass ihre Kinder aufgrund behördlicher Vorgaben nicht in die Kita gehen dürfen. Aber wie können Eltern ihre Kinder sinnvoll zuhause beschäftigen? Wie kann man sie in dieser Ausnahmesituation unterstützen?  Zusammen mit ihrem Team hat sich eine Kitaleiterin aus Berlin Gedanken dazu gemacht. „Wir sind dabei einen Blog für unsere Eltern einzurichten mit Ideen für die Beschäftigung mit den Kindern zuhause. Außerdem bieten wir ab dieser Woche für die Eltern eine telefonische Beratung an, z. B. wenn es Schwierigkeiten und Fragen rund um die Betreuung und Erziehung der Kinder gibt“, sagt Kitaleitung Kati Nguimba. Zwei Kinder seien derzeit in Notbetreuung in der Berliner Einrichtung.

+++ 20.03.2020 +++

In Bayern sind seit 16. März alle Kitas bis zum Ende der bayerischen Osterferien am 19. April geschlossen. Für pädagogische Fachkräfte mit eigenen Kindern wie Erzieherin und Gruppenleitung Angelika Kirn ist die Situation eine besondere Herausforderung. „Ich habe meine schriftlichen Aufgaben montags und dienstags noch erledigt und bin die restliche Woche über Überstundenabbau und zur Betreuung meiner eigenen Kinder zuhause geblieben. Für die nächste Woche übernimmt mein Mann die Aufsicht“, sagt Kirn, die in einer Kita im bayerischen Rimsting arbeitet. „Das positive und für das Team sprechende Verhalten unserer Kitaleiterin sowie die persönliche Beratung des Trägers spielt für mich eine große Rolle, sodass ich mich in dieser Krisensituation sehr gut informiert, ernst genommen und gut aufgehoben fühle.“

+++ 20.03.2020 +++

Ärzte und Pflegekräfte sind in der derzeitigen Krise besonders gefordert. Sie werden gebraucht, um Corona-Patienten zu behandeln, können sich momentan schlecht um eigene Kinder kümmern und sind auf deren Betreuung angewiesen. Ein Träger aus Baden, der zwei Kitas mit insgesamt 120 Kindern betreibt – davon die Hälfte Kinder von Ärzten –, erlebt diese Auswirkungen gerade intensiv. Der Träger habe die kleinere Einrichtung geschlossen, in der zweiten Kita werde eine Notfallbetreuung angeboten. „Wir betreuen maximal zehn Kinder in der Notgruppe gleichzeitig. Derzeit arbeiten die Ärzte noch in Teilzeit, deshalb funktioniert das. Sollten die Ärzte aber wegen vermehrter Krankheitsfälle Vollzeit arbeiten müssen, wird es schwer, die Gruppen klein zu halten“, sagt eine Sozialpädagogin der Einrichtung. Wie es mit dem Homeoffice weitergeht, in dem inzwischen die Hälfte der Mitarbeiter arbeitet, sei noch nicht abschließend geklärt. „Für die nächsten 14 Tage ist noch ausreichend Beschäftigung für die Heimarbeit da, danach könnte es aber knapp werden.“

+++ 20.03.2020 +++

Seit 17. März sind nun viele Kitas in Deutschland geschlossen. Pädagogische Fachkräfte sorgen sich teilweise um ihre Arbeitsplätze. Das Unternehmen Impuls Soziales Management aus Kassel, das bundesweit unter anderem 25 betriebliche und 13 öffentliche Kindertagesstätten betreibt, geht damit offen um. „Für Mitarbeiter, die sich um ihre Arbeitsplätze sorgen, wurde ein Schreiben aufgelegt und transparent kommuniziert, dass die Finanzierungsgrundlage derzeit noch unklar ist. Es besteht ein enger Austausch mit den Behörden und Eltern, beziehungsweise Unternehmen im Fall von Betriebskindergärten, um sicherzustellen, dass die Finanzierungen weiterlaufen“, sagt Lisa Janz aus der Geschäftsleitung. Wenn Elterngelder wegfielen, fehlten den Kitas Einnahmen in erheblichem Umfang, was Arbeitsplätze und die Existenz der Kitas gefährde. Daher appelliert Janz: „Wir bitten die Eltern, sich solidarisch mit den Kindergärten zu verhalten und die Elterngelder nicht einzubehalten, auch wenn gerade keine Leistung erbracht werden kann. Wir bemühen uns derzeit auf allen Ebenen darum, mit den Behörden eine Lösung zu finden, Elternbeiträge zurückzuerstatten und unsere Finanzierung damit auf anderem Wege sicherzustellen.“

+++ 19.03.2020 +++

Von den Einschränkungen durch die Corona-Krise ist neben Kitas, Kindergärten und Krippen auch die Kindertagespflege betroffen. Auf der Internetseite des Bundesverbands für Kindertagespflege e. V. finden Tagesmütter und Tagesväter Informationen zu finanziellen und rechtlichen Fragen sowie den einzelnen Regelungen in verschiedenen Bundesländern.

+++ 19.03.2020 +++

Die Lage in den Kitas kann sich durch die Corona-Krise sehr schnell verändern. Dies macht sich auch in der Arbeit der Kita Silberburg in einem Schulzentrum in Stuttgart bemerkbar. Anfang dieser Woche haben sich die 25 pädagogischen Fachkräfte und die Gesamtleitung Christa Weirich noch mit Vorbereitungs- und Portfolioarbeit, Dokumentationen und konzeptionellen Themen beschäftigt, da die Kinder bereits zuhause geblieben sind. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, hat die Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen, ab Dienstag, 17. März, landesweit alle öffentlichen und privaten Schulen, Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen. Seitdem sind in der Kita Silberburg fast alle Fachkräfte zuhause und arbeiten an konzeptionellen Themen. „Eine Kollegin und ich haben lediglich zwei Kinder in der Notfallbetreuung“, sagt Kitaleiterin Christa Weirich. Stand: 19.03.20, 14 Uhr

+++ 18.03.2020 +++

Viele Leitungen und ErzieherInnen sind durch die corona-bedingten Kitaschließungen verunsichert. Themen wie Lohnfortzahlung und Arbeitszeit sind häufig nicht geklärt. Pädagogische Fachkräfte, die in Thüringen arbeiten, finden auf der Internetseite der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Thüringen wichtige Informationen zu arbeitsrechtlichen Themen. Dort heißt es etwa: „Hilfreich ist an dieser Stelle die Aussage des Thüringer Bildungsministers Helmut Holter, dass alle Finanzhilfen für genehmigte Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege nach den §§21 ff. Thüringer Kindergartengesetz weitergezahlt werden, solange der Einrichtungsbetrieb vorübergehend wegen der Auswirkungen des Corona-Virus eingestellt werden muss.“ Für Landesbedienstete (LehrerInnen und HorterzieherInnen) gebe es zudem die Zusage, dass diese weiterhin Lohnfortzahlung erhielten. Quelle: Internetseite der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Thüringen

+++ 18.03.2020 +++

Natürlich stehen auch Eltern in dieser Ausnahmesituation unter Stress. Denn viele müssen selbst arbeiten, wissen aber nicht, wie sie ihre Kinder betreuen sollen. Noch ist nicht absehbar, wann die Kitas wieder öffnen können. Elterliche Anfragen häufen sich daher bei Kitas und Trägern. „Einzelanfragen von Eltern überlasten die Systeme. Eltern sollten erstmal abwarten, welche Entscheidungen getroffen werden und sollen sich sicher sein, dass eine Lösung in ihrem Interesse gefunden wird“, so der eindringliche Appell einer pädagogischen Stiftung aus Norddeutschland. Als Leitung oder Fachkraft können Sie Eltern verdeutlichen, dass Sie ja durchaus Verständnis für deren ebenfalls schwierige Situation haben, aber dass nun genau dieses Abwarten und das Vertrauen auf eine bestmögliche Lösung notwendig sind.

+++ 18.03.2020  +++

Wie sieht die Lage in den Kitas in Deutschland derzeit aus? Um ein kurzes Stimmungsbild einzufangen, haben wir auf unserer Instagram-Seite eine kurze nicht repräsentative Umfrage durchgeführt. Demnach sind 62 Prozent der pädagogischen Fachkräfte, die sich daran beteiligt haben, weiterhin in der Kita, 38 Prozent dagegen zuhause (2918 Ja- und 1859 Nein-Stimmen). Von den in der Kita anwesenden ErzieherInnen beschäftigen sich 48 Prozent mit Organisation (Portfolio, Entwicklungsbogen etc.) und 52 Prozent mit der Notfallbetreuung von Kindern (1865 Stimmen Organisation, 2049 Stimmen Notfallbetreuung). Etwa 20 der teilnehmenden Fachkräfte haben mitgeteilt, dass sie sich mit beiden Aufgabenfeldern beschäftigen.

Stand der Umfrage: 17.03.20, 10 Uhr. Quelle: Instagram-Account ErzieherIn

 

 

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